Qualität & Krankenkassenzertifizierung

Ich werde oft als Trainerin gefragt, woran „man“ oder „Laien“ einen guten Trainer erkennen.

Ich muss dann häufig schmunzeln, da ich das Gefühl habe, Joseph Pilates persönlich hat mir ins Ohr geflüstert, dass ein guter Trainer den Teilnehmer, Kunden, Patienten zu sich selber führt und nicht versucht, diesen in eine pauschale (Trainings)Form zu pressen.

Beispielsweise in Gruppentrainingsstunden werdet ihr auf kurz oder lang feststellen, ob der Trainer dieses hohe Ziel bedienen kann oder ob ihr Teil (s)eines persönlichen Darstellermodus’ seid.

Auch wir Trainer haben mal schlechte Tage oder sogar Zeiten, trotz alledem kann man nach relativ kurzer Zeit seriös feststellen, ob die „Chemie“ passt oder nicht und ob man sportlich gesehen seinen Weg nun für ein Stück gemeinsam geht.

Wir reichen euch gerne unsere Hand, Aufstehen müsst ihr selber.

Darüber hinaus rate ich tatsächlich, nach krankenkassenzertifizerten Trainern Ausschau zu halten. Mich selbst hat lange Zeit der damit verbundene hohe Verwaltungs-, Ausbildungs- und Zeitaufwand abgeschreckt. Die gesetzlich geforderten Vorgaben wie mind. FH-Abschlüsse und entsprechende Weiterqualifizierungen etc., die über „ein Wochenendseminar“ hinaus gehen, werdet ihr allerdings als Teilnehmer langfristig feststellen, je näher ihr eurer persönlichen Mitte kommt.

Auch die Aussage „ich fühle mich gut dabei und danach“ darf von Zeit zu Zeit kritisch überprüft werden. Gerade im sportlichen Bereich gilt, dass wir manchmal Glauben sollten, was wir nicht fühlen und nicht glauben sollten, was wir fühlen. Eine langfristige Bilanz kann dabei hilfreich sein.

 

Anhängend die von der Zentralen Prüfstelle Prävention festgestellte Zertifizierung für meine Pilatesstunden:
(www.zentrale-pruefstelle-praevention.de)